19. 12.

Adventsmeditationen – innehalten, Hoffnung teilen, Licht sein

In der Adventszeit waren alle Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche jeweils 20 Minuten vor Unterrichtsbeginn zu einer Adventsmeditation eingeladen. Die drei Treffen boten Raum zum Innehalten, Nachdenken und Kraftschöpfen – mitten im oft hektischen Schul- und Alltagsleben.

In der ersten Adventswoche stand das Thema „Den Advent buchstabieren“ im Mittelpunkt. Ausgehend von Erfahrungen wie Atemlosigkeit, Durchhalten oder Trubel wurde ehrlich benannt, dass der Advent für viele Menschen mit Stress und Belastungen verbunden ist. Gleichzeitig erinnerte die Meditation an die ursprüngliche Bedeutung des Advents als Ankunft Gottes. In einem zweiten Schritt wurden die Buchstaben des Wortes „Advent“ mit positiven Haltungen wie Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Vorfreude gefüllt. Kleine Entspannungs- und Bewegungsübungen halfen dabei, Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken.

Die zweite Adventswoche lud unter dem Motto „Türen öffnen im Advent“ zum persönlichen Nachdenken ein. Die zentrale Botschaft lautete: Gott ist da, wo man ihn einlässt. Anhand des Bildes der Tür wurde deutlich, dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, wofür er sein Herz öffnet – für Vertrauen, Hoffnung, Mitmenschen und für Gott. Die Meditation ermutigte dazu, bewusst Türen zu öffnen: für gute Gedanken, für Begegnungen und für das, was im Alltag trägt und stärkt. Als kleines Giveaway erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Mini-Tür, die sie im Alltag daran erinnern sollte, ihr Herz für Gott und füreinander offen zu halten.

In der dritten Adventswoche drehte sich alles um das Thema Licht. Zu Beginn halfen winterliche Atemübungen dabei, zur Ruhe zu kommen und bewusst im Moment anzukommen. Unter der Frage „Wie kann ich in der Welt ein Licht sein?“wurde anschließend darüber nachgedacht, wie groß die Dunkelheit in der Welt manchmal erscheint – durch Sorgen, Konflikte oder persönliche Probleme. Gleichzeitig wurde deutlich: Schon kleine Gesten können Licht ins Dunkel bringen. Ein freundliches Lächeln, ein aufmerksames Wort oder ein Telefonat mit einer guten Freundin können Hoffnung schenken und Wärme weitergeben. Als Erinnerung erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Teelicht, das symbolisch dafür steht, dass bereits eine kleine Flamme einen Unterschied machen kann.

Die Adventsmeditationen waren ein besonderer Beitrag zum Schulleben. Sie boten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Advent bewusst zu erleben, zur Ruhe zu kommen und sich auf Weihnachten als Fest der Hoffnung, des Lichts und der Nähe Gottes einzustimmen.

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