Ganz schön groß, so ein ökologischer Fußabdruck…
Im Zuge der Bewerbung unserer Schule zur Biosphärenschule Rhön fand in der ersten Märzwoche für die 9. Klassen ein Planspiel zum Thema „ökologischer Fußabdruck“ statt. Zum Einstieg klärte der Referent Herr Dohrmann mit den Schülern, was man sich unter einem Biosphärenreservat vorzustellen hat. Die Schüler erfuhren dabei, dass die Kernzone nur 3% der geschützten Fläche ausmacht, das Naturschutzgebiet Rhön aber viel weitläufiger ist.
Anschließend durften die Schüler in einem Planspiel Autos herstellen. Da sie unterschiedlichen Ländern zugeordnet waren, gab es auch sehr unterschiedliche Startbedingungen und Produktionsmöglichkeiten. Anhand des Spiels konnte man gut nachvollziehen, wie Welthandel funktioniert und das es nicht immer gerecht auf der Erde zugeht.
Nach der Pause thematisierte Herr Dohrmann den ökologischen Fußabdruck. Sehr anschaulich erklärte er, dass man daran erkennen kann, wie nachhaltig der eigene Lebensstil ist und ob man nur die Ressourcen verbraucht, die auch wieder nachwachsen können. Durch einen Test stellten die Schüler nachdenklich fest, dass man vier Erden brauchen würde, wenn alle Menschen unseren Lebensstil hätten. Man diskutierte, welche Maßnahmen dazu führen können, das Verhältnis zu verbessern.
Zum Abschluss wurde den Schülern der Kontrast der wenigen Ressourcen im Gegensatz zu den vielen menschlichen Bedürfnissen in einem weiteren Spiel deutlich gemacht. Obwohl nach der ersten Runde das Problem der mangelnden Rohstoffe klar wurde, taten sich die Schüler auch beim zweiten Mal schwer, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Insgesamt waren die vermittelten Informationen zum Thema ökologischer Fußabdruck sehr anschaulich und greifbar. Durch die spielerische Umsetzung und gute Moderation von Herrn Dohrmann vom Biosphärenreservat machte das Ganze den Schülern zum einen Spaß, zum anderen regte es aber auch zum Nachdenken an.