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“Ohne Punkt und Koma”
Mehr erfahrenSpannender Ausstellungsbesuch der 7. Klassen zum Thema Alkohol-Prävention
Am 22. und 27. Oktober besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, mit unserer Biologielehrerin Frau Hauck und unseren jeweiligen Klassenleitungen die Ausstellung „Ohne Punkt und Koma“, in der wir durch Informations- und Mitmach-Elemente für das Thema „Alkohol“ sensibilisiert wurden. Die Ausstellungssäulen beleuchteten in fünf Basismodulen die Themen: gesetzliche Grundlagen, Alkoholkonsum und seine Folgen, Wirkung von Alkohol, sozialer Druck sowie Erste Hilfe und Hilfsangebote.
Die Inhalte regten zu Gesprächen, Diskussionen und zur Reflexion rund um das Thema Alkoholkonsum an. Damit sollen der Nicht-Konsum von Jugendlichen gefördert, das Einstiegsalter in den Alkoholkonsum verzögert sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkoholkonsum vermittelt werden. Komisch fanden wir, dass wir laut Jugendschutzgesetz unter 14 Jahren noch nicht einmal ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte, welches Likör enthält, essen dürfen. Unbekannt war für alle auch das „Apfelsaftgesetz“, welches besagt, dass auf einer Getränkekarte mindestens ein alkoholfreies Getränk angeboten werden muss, und es bei gleicher Menge nicht mehr kosten darf, als das günstigste alkoholische. Aber auch andere verharmlosende, weitverbreitete, falsche Informationen wurden richtiggestellt, u. a. Alkohol „verbackt“ sich vollständig, man solle bei Übelkeit das Erbrechen herbeiführen, Kaffee trinken oder kalt duschen und dann sei man wieder fit.
Besonders interessant waren die Informationen zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Alkoholvergiftung. Wir lernten, woran man eine solche erkennt, z. B. Bewusstlosigkeit, Erbrechen oder unregelmäßiger Atmung, und wie man in so einer Situation richtig reagiert: stabile Seitenlage, Notruf absetzen und die Person nicht allein lassen. Außerdem wurde uns klar, welche kurz- und langfristigen Auswirkungen Alkohol auf den Körper hat. Alkohol schädigt unter anderem die Leber, das Gehirn, die Haut und das Herz. Er beeinträchtigt die Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Koordination, was zum Beispiel im Straßenverkehr sehr gefährlich ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt waren Strategien, wie man ein angebotenes alkoholisches Getränk, z. B. im Freundeskreis freundlich, aber bestimmt und selbstbewusst ablehnt und „NEIN“ zu Alkohol sagt. Wir besprachen, wie man sich nicht unter Druck setzen lässt und die Angst vor dem Verlust der Zughörigkeit verliert. Zudem konnten wir uns mit sogenannten „Rauschbrillen“ in die Lage eines Betrunkenen versetzen. Dabei merkten wir, wie stark die Wahrnehmung und das Gleichgewicht nach Alkoholkonsum gestört werden. Schon einfache Aufgaben wie das Gehen auf einer vorgegebenen Strecke oder einen Ball fangen wurden plötzlich sehr schwierig.
Die Ausstellung war sehr informativ und anschaulich gestaltet. Sie hat deutlich gemacht, wie gefährlich Alkohol sein kann und wie wichtig es ist, verantwortungsvoll damit umzugehen. Wir möchten uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes aus dem Arbeitskreis Suchtprävention und Gesundheitsförderung“, Frau Luisa Dietz und Lisa Bonfig (beide Sozialpädagoginnen B.A.), bedanken, die die Ausstellung, welche von der Bayerischen Zentrale für Prävention und Gesundheitsförderung stammt, in den Räumlichkeiten der Fachoberschule vorbereitet und begleitet haben sowie viele Fragen beantworten konnten. Als „Giveaway“ erhielt jede Schülerin und jeder Schüler einen Schreibblock und einen Kugelschreiber. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Um dem Thema Nachhaltigkeit zu verleihen, werden wir zu unserem 70-jährigen Schuljubiläum leckere, alkoholfreie Cocktails zubereiten und unseren Gästen anbieten. Damit möchten wir zeigen, dass ausgelassenes Feiern, bewusster Genuss und Verantwortung gut zusammenpassen – auch ganz ohne Alkohol.
Text: Schülerinnen der 7c zusammen mit Frau Hauck
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Sicherheitsinitiative “Hallo Auto”
Mehr erfahrenKinder können die Geschwindigkeit und den Bremsweg von Autos nicht richtig einschätzen. Deshalb hat die ADAC Stiftung ein Programm entwickelt, das Schulkinder für die größten Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert. Unter dem Motto „Spielend lernen – für den Ernstfall gerüstet sein“ erlebten die Schüler der 6. Jahrgangsstufe der RSNES mit speziell geschulten Moderatoren die Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg hautnah. Durch eine Reihe von praktischen Übungen wurden diese erfahrbar gemacht: Die Kinder erlebten ihren eigenen Anhalteweg bei Stopp-Spielen. Sie beobachteten und vermaßen den Anhalteweg eines realen Fahrzeugs (30 km/h). Sie erlebten, wie stark Handy und Kopfhörer ablenken. Als Höhepunkt erfuhren sie bei einer Mitfahrt (Vollbremsung bei 30 km/h), wie lebenswichtig der Sicherheitsgurt ist. Ziel war es, spielerisches Lernen direkt in Verkehrssicherheit umzusetzen.
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Neue Homepage der RSNES online!
Mehr erfahrenAb sofort präsentiert sich die Werner-von-Siemens-Realschule Bad Neustadt im neuen digitalen Gewand: Am 17.10.2025 ist die komplett neu gestaltete Homepage online gegangen.
Das moderne Design, eine übersichtliche Struktur und viele neue Inhalte sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler, Eltern und Interessierte künftig noch schneller alle wichtigen Informationen rund um das Schulleben an der RSNES finden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die an der Planung und Umsetzung der neuen Website mitgewirkt haben, sowie dem Team von Offizium/next, das uns bei der Neugestaltung professionell begleitet und unterstützt hat!
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Besinnungstage 2025
Mehr erfahrenWie kommen wir durch das Spinnennetz?
Besinnungstage der Werner-von-Siemens-RealschuleDie Besinnungstage der 9. Klasse waren für viele Schülerinnen und Schüler eine willkommene Gelegenheit, einmal abseits des Schulalltags Erfahrungen zu sammeln und die Klassengemeinschaft auf eine neue Weise zu erleben. Dazu machten sich die Schüler zusammen mit ihren Klassenleitern Hr. Breitenbücher, Fr. Hornung, Fr. Schlegelmilch, Hr. Langer und den Religionslehrern Fr. Müller (auch Organisatorin der Fahrt) und Hr. Baier in der zweiten Schulwoche für jeweils drei Tage auf den Weg nach Neukirchen.
Nach einem organisatorischen Teil folgten Kennenlernspiele wie Personenbingo und Teamerwette. Auf einer Pinnwand wurden anschließend die Erwartungen an die kommenden Tage, was die Schüler selbst zum Gelingen beitragen können und was nicht passieren sollte festgehalten. Da die Schüler sich im Vorfeld für einen Wunschschwerpunkt entscheiden konnten, wurden die Klassen anschließend in Themen wie „Stressbewältigung“, „Love is all around“ oder „Wovon träumst du?“ eingeführt.

Die 9c und 9d konnte dabei ganz praktische Methoden kennenlernen, zum Beispiel das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs. Etwas ruhiger, aber dafür mit ganz neuen Bewegungen, ging es bei Pilates zu. Wer dachte, dass das einfach wird, merkte schnell, dass auch hier Durchhaltevermögen gefragt war. Richtig viel zu lachen gab es beim „PowerPoint Karaoke“: Mutige Mitschüler präsentierten Folien, die sie vorher noch nie gesehen hatten. Das war auch eine tolle Übung, um die Angst vor dem freien Sprechen zu verlieren. Auch das Bemalen von Taschen oder das Anfertigen von Henna-Tattoos machte viel Spaß und zeigte die Kreativität vieler.

Bei der 9b musste bei einer Gruppenaufgabe gemeinsam als Klasse ein Ei so transportiert werden, dass es den Transport unbeschadet übersteht – eine kreative und knifflige Herausforderung, bei der Einfallsreichtum und Zusammenarbeit gefragt waren.

Die Schüler der 9a tauschten sich beim Speed-Dating aus, markierten in einem persönlichen Sternbild, was ihnen im Leben wichtig ist und mussten sich bei der Wertewanderung als Kleingruppe auf die wichtigsten gemeinsamen Werte einigen.

Ein Highlight für alle Klassen war der Besuch im Seilgarten. Hier standen Mut, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund. Besonders beeindruckend war die Aufgabe, bei der die gesamte Gruppe durch ein sogenanntes „Spinnennetz“ transportiert werden musste – eine Übung, bei der jede Person auf die Hilfe der anderen angewiesen war. Auch das Balancieren auf einer großen Gruppenwaage erforderte Feingefühl, Teamgeist und gute Kommunikation. Trotz mancher Unsicherheiten zu Beginn meisterten die meisten Schülerinnen und Schüler die Herausforderungen mit Bravour – und konnten dabei oft selbst über sich hinauswachsen, aber auch viel lachen.Abschließend konnten die Schüler auf kleinen Zetteln Stärken von Mitschülern vermerken und sie in die Komplimententüte stecken. Eine schöne Erinnerung an die gemeinsam verbrachte Zeit. Auch die Freizeit war abwechslungsreich: Billard, Kicker und Tischtennis sorgten für spannende Duelle, bei denen so mancher ungeahnte Profi zum Vorschein kam. Krönender Abschluss war ein Spieleabend, bei dem viel gelacht wurde. So boten die Besinnungstage nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch viele Gelegenheiten, die eigenen Klassenkameraden und Lehrer einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.
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Starke Partner seit 1988
Mehr erfahrenWerner-von-Siemens-Realschule und Siemens AG verlängern Kooperation
Gelebte Kooperation im Schuljahr 2025/26
Bereits seit 1988 besteht die enge Partnerschaft zwischen der Werner-von-Siemens-Realschule Bad Neustadt und der Siemens AG am Standort Bad Neustadt. Was vor fast vier Jahrzehnten als schulisches Pilotprojekt begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Schullebens entwickelt – mit einem klaren Ziel: Praxisnahe Berufsorientierung, Begeisterung für MINT-Fächer und wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt.

Im September 2025 wurde die bestehende Partnerschulvereinbarung verlängert. Unterzeichnet wurde diese von Maximilian Gapp (Ausbildungsleiter) und RSK Florian Hauck (stellvertretender Schulleiter). Damit bekennen sich beide Partner ausdrücklich zur Fortführung des erfolgreichen Modells, das jungen Menschen hilft, schulisches Wissen mit beruflicher Praxis zu verknüpfen. „Siemens begleitet unsere Schule schon seit vielen Generationen“, betont Florian Hauck. „Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren ebenso wie wir Lehrkräfte von den zahlreichen gemeinsamen Projekten, die immer wieder neue Impulse setzen.“
Maximilian Gapp (Ausbildungsleiter) & Florian Hauck (stellvertretender Schulleiter)
Die Jahresplanung 2025/26 zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Zusammenarbeit gestaltet ist:– Bewerbertraining (Februar 2025): Siemens-Mitarbeiterin Frau Johannes überarbeitet aktuell das Bewerbertraining für alle 9. Jahrgangsstufen – ein wichtiger Baustein zur Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf.
– Projektunterstützung (November 2025): Florian Glückstein besucht die Projektpräsentationen der 9. Klassen und bietet gezielte Unterstützung in den Fächern Physik und Werken.
– „Heißer Draht“-Projekt (Dezember 2025): Siemens-Auszubildende arbeiten mit allen 6. Klassen einen ganzen Schultag lang an einem technischen Werkstück – ein Klassiker der Kooperation, der handwerkliches Geschick und Teamarbeit fördert.
– Low-Coding-Kurs (Dezember 2025): Für Zehntklässler, die im Fach IT freiwillig eine zusätzliche Abschlussprüfung ablegen, bietet Siemens einen 90-minütigen Kurs zu Programmiermethoden an – praxisnah und zukunftsorientiert.
– Sphero-Workshops (März 2026): Mit Hilfe der programmierbaren Sphero-Kugeln lernen alle 5. Klassen spielerisch die Grundlagen des Programmierens kennen.
– Experience Day (Mai 2026, geplant): Siemens öffnet erneut die Türen seines Ausbildungszentrums für einen umfassenden Erlebnistag mit Einblicken in technische Berufe und die digitale Arbeitswelt.
– Praktikumsplätze: Siemens berücksichtigt die Pflichtpraktikumswoche der 8. Klassen und bietet interessierten Jugendlichen Praktikumsmöglichkeiten am Standort NES an.
Mit Blick auf die kommenden Jahre wollen beide Partner die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen – mit neuen Formaten, digitalen Schwerpunkten und dem klaren Ziel, junge Menschen für Technik, Teamarbeit und Verantwortung zu begeistern. -
Schuljahresanfang: Besinnung im Religionsunterricht
Mehr erfahrenJust do it – Fähigkeiten für sich und andere nutzen
In allen Klassen wurde zu Beginn des Schuljahres die Gelegenheit genutzt, im Religionsunterricht mit einer Besinnung zu starten. So wurde in den Jahrgangsstufen 7-10 unter anderem eine Reflexion zum Thema Just do it abgehalten. Dieses Thema forderte die Schülerinnen und Schüler dazu auf, ihre eigenen Fähigkeiten bewusst zu erkennen und sich aktiv für andere einzusetzen.
Im Fokus stand die Frage, wie individuelle Fertigkeiten und Talente einen positiven Beitrag im Schulalltag und darüber hinaus leisten können. Dabei wurde vermittelt, dass echtes Engagement und Handeln nicht nur persönliche Vorteile bringen, sondern auch der Gemeinschaft zugutekommen.
Die Schüler wurden ermutigt, Mut zu zeigen, sich Herausforderungen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen. Den Schülerinnen und Schülern wurde auch Raum gegeben individuell über ihre Wünsche für das neue Schuljahr zu reflektieren. Die gemeinsame Besinnung im Religionsunterricht ließ die Schülerinnen und Schüler mit einer positiven Haltung und in dem Bewusstsein eigener Fähigkeiten ins neue Schuljahr starten. Die Schüler erkannten auch, dass sie durch das Entfalten ihrer Potentiale zum Segen für andere werden können.
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Gemeinschaft erleben: der Wandertag der Klasse 7b
Mehr erfahrenEin gelungener Start ins neue Schuljahr geprägt von Kennenlernen und Teamgeist
Zu Beginn des Schuljahres nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b ihren Wandertag auf besondere Weise: Im Mittelpunkt stand eine Klassenolympiade, die nicht nur sportliche, sondern vor allem soziale und kreative Fähigkeiten forderte. Ziel war es, sich gegenseitig besser kennenzulernen und als Klasse ein Team zu bilden.
Die Olympiade bestand aus unterschiedlichsten Stationen, bei denen drei Teams jeweils vor besondere Herausforderungen gestellt wurden. Egal, ob es darum ging, knifflige Schätzfragen zu beantworten, sich ohne zu sprechen alphabetisch nach Vornamen aufzustellen, eine möglichste lange Schlange aus Grashalmen zu bilden oder aus den mitgebrachten Gegenständen einen möglichst hohen Turm zu bauen: Ohne gute Zusammenarbeit und eine durchdachte Strategie war keine Aufgabe zu meistern. Besonders spannend wurde es dadurch, dass alle Aufgaben unter Zeitdruck gelöst werden mussten. Oft lagen die Ergebnisse der Teams dabei sehr dicht beieinander, so dass der Ehrgeiz der Gruppen geweckt wurde, den nächsten Punkt für sich zu holen. Aber trotz allem Bemühen als Team zu gewinnen, standen der Spaß und das gemeinsame Erlebnis immer im Vordergrund.
Ein besonderes Highlight war, dass die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Wettbewerbe ins Gespräch kamen – und zwar nicht nur mit ihren besten Freundinnen und Freunden, sondern auch mit bisher weniger bekannten Klassenmitgliedern. Wer spielt eigentlich ein Instrument? Wer kocht gerne oder ist im Sportverein aktiv? All das wurde spielerisch herausgefunden und sorgte dafür, dass neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Interessen entdeckt wurden.
Der Wandertag der Klasse 7b hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliche Erlebnisse zu Beginn eines neuen Schuljahres sind. Die Mischung aus Spaß, Herausforderung und gegenseitigem Kennenlernen hat den Teamgeist und Zusammenhalt geweckt. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf das weitere Schuljahr macht!
„DAS WIR GEWINNT!“ Dieser Slogan der Aktion Mensch gilt auch für das Team 7b mit Frau Müller und Frau Elsner.
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Den Durchblick suchen…
Mehr erfahren… wie starten wir eigentlich ins neue Schuljahr?
Für uns, die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10c, begann das neue Schuljahr mit einem besonderen Klassengottesdienst unter dem Motto „Den Durchblick suchen“. Dabei ging es nicht nur um religiöse Themen, sondern auch um uns selbst, unsere Sicht auf die Welt und aufeinander.
Verschiedene Brillen spielten in unserem Klassengottesdienst eine Rolle. Jede Brille stand symbolisch für eine bestimmte Sichtweise: die himmelblaue Sorgenfrei-Brille für den Optimismus, aber auch eine etwas blauäugige, also eher naive Sicht auf die Welt, die gelbe Spaß-Brille, mit der man alles fröhlich und locker sieht, die schwarze Brille als Symbol für Menschen, deren Haltung von Sorgen und Pessimismus geprägt ist, die verspiegelte Ego-Brille für diejenigen, die nur sich selbst sehen und sogar ein Tuch zum Verbinden der Augen für eine Person, die am liebsten gar nichts mehr sehen will.
Wir haben gemerkt, wie unterschiedlich wir manchmal auf Schule, Nachrichten oder unser Leben schauen. Wer alles nur durch seine eigene Brille betrachtet, übersieht dabei die Wirklichkeit oder die Menschen um sich herum.
Die Lesung aus dem Epheserbrief ermutigte uns dazu, Licht ins Dunkel zu bringen und ehrlich mit uns selbst und anderen umzugehen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und auch die Sorgen und Probleme anderer wahrzunehmen.
Das Evangelium von der Heilung des blinden Bartimäus vertonten einige Schülerinnen und Schüler unserer beiden Klassen mit Orff-Instrumenten und machten deutlich: Gott möchte, dass wir klarsehen – ohne Illusionen, ohne Angst, aber auch ohne Selbsttäuschung. Jesus öffnet den Menschen die Augen, damit sie sich selbst und andere ehrlich wahrnehmen und mit offenen Augen durchs Leben gehen.
Auch die anschließende Dialog-Predigt ermutigte uns dazu mit Aufmerksamkeit für das Wesentliche und für unsere Mitschüler das Schuljahr zu gestalten, Fehler zuzugeben und Mitgefühl zu zeigen, so wie es eine chassidische Geschichte ausdrückt: Der Tag beginnt erst, wenn wir im Gesicht eines anderen Menschen unsere Schwester oder unseren Bruder erkennen und nicht, wenn die Sonne einen bestimmten Stand am Himmel erreicht hat.
In den Fürbitten haben wir für alle gebetet, denen der Durchblick fehlt – für Menschen in Not, für Regierende, für Mitschülerinnen und Mitschüler.
Besonders schön war das Teilen von selbst gebackenem Brot am Ende des Gottesdienstes. Das hat uns daran erinnert, dass wir als Klasse und als Schule zusammenhalten und füreinander da sein sollten.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrkräften ein Schuljahr voller Klarheit, Mut und Mitgefühl – mit einem offenen Blick für das Wesentliche und für alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft.
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Kennenlerntage der 5. Klassen
Mehr erfahrenVom 22. bis 24. September verbrachten die Klassen 5a, 5c und 5d gemeinsame Tage im Schullandheim Rhöniversum in Oberelsbach. Im Mittelpunkt stand das gegenseitige Kennenlernen sowie der Aufbau einer starken Klassengemeinschaft.
Ein vielfältiges Programm sorgte für Abwechslung: Bei einer Besichtigung mit kurzer Führung bei Bionade erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Getränkeherstellung. Ein weiteres Highlight war die Waldrallye, bei der in Kleingruppen teils knifflige Aufgaben gelöst werden mussten. Bei der Sternwanderung erhielten die Schülerinnen und Schüler viele spannende Informationen über den Nachthimmel und die Planeten.
Außerdem sorgten die Tutoren aus den 9. Klassen mit verschiedenen Spielen und Aktivitäten für Spaß und gute Stimmung. Dabei lernten sich die Schüler untereinander besser kennen und knüpften viele neue Freundschaften. Auch das leckere Essen trug dazu bei, dass sich alle wohlfühlten. Die Kennenlerntage waren für alle in schönes Erlebnis und ein gelungener Start in das neue Schuljahr.
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Schulanfang 2025
Mehr erfahrenStarkes Team & starkes Jubiläum: RSNES auf dem Weg zum 70. Geburtstag
Die Werner-von-Siemens-Realschule Bad Neustadt ist mit frischem Schwung ins Schuljahr 2025/2026 gestartet. Insgesamt 554 Schülerinnen und Schüler besuchen nun die Schule in 23 Klassen. Besonders freut sich die Schulfamilie über ihre vier neuen 5. Klassen mit insgesamt 110 Mädchen und Jungen, die nun an der RSNES das nächste Kapitel ihres Schullebens beginnen. Für sie steht über den regulären Unterricht hinaus ein vielfältiges und lebensnahes Angebot an Ergänzungs- und Förderunterrichten, AGs, Schulmannschaften und Workshops zur Verfügung. Auch die Nachmittagsbetreuung in der Offenen Ganztagsschule wird in Kooperation mit Kolping Schweinfurt fortgeführt.
Der stellvertretende Schulleiter Florian Hauck konnte außerdem mehrere neue Lehrkräfte im Kollegium willkommen heißen: Tanja Behnke (D, G), Fabian Breitenbücher (Ch, IT, M), Franziska Fernandez Santana (IT, M), Alisa Helbig (M, Ph, Ch), Mona Schwenk (Ku, We), Boushra Fattoum (Ku), Anna-Lena Schilling (E, EvR), Alina Schubert (E, Ku) sowie Christine Seuferling (E, Geo) verstärken das Team. Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden im Schulalltag von erfahrenen Mentoren und Betreuungslehrkräften begleitet, um sich möglichst schnell zurecht zu finden. Das gilt auch für die Praktikanten, Herrn Paul Pfaff und Herrn Simon Klug, die mit der Unterstützung ihres Seniorpartners Herrn Heinz Schicks, einer pensionierten Lehrkraft der RSNES, erste schulische Erfahrungen und Einblicke in den Lehrerberuf sammeln. Insgesamt umfasst das Kollegium nun 49 Lehrkräfte. „Die Zusammenarbeit im Team ist für uns ein zentrales Anliegen“, betont Hauck, „mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen sowie den jungen Nachwuchskräften sind wir hervorragend aufgestellt, um unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern.“
Ein besonderer Höhepunkt wirft jetzt schon seinen Schatten voraus: 2026 feiert die Werner-von-Siemens-Realschule Bad Neustadt ihr 70-jähriges Bestehen und wird im Mai deshalb zu einer großen Geburtstagsfeier einladen.





